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Regionalliga SWS

1 Schwenningen 55 25/5
2 Konstanz 54 24/6
3 Gießen 52 22/8
4 Saarlouis 52 22/8
5 Heidelberg 47 17/13
6 Stuttgart 46 17/12
7 Rastatt 46 16/14
8 Tübingen 46 16/14
9 Hanau 46 16/14
10 Mainz 44 15/15
11 Trier 44 14/16
12 Kronberg 43 14/16
13 Oberelchingen 42 12/18
14 Ludwigsburg 33 4/25
15 Ober-Ramstadt 32 3/27
16 Frankfurt 32 2/28
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Konstanz deklassiert Tübingen


Basketball Regionalliga, 07.11.'09: HolidayCheck Baskets - SV 03 Tübingen 92:48.
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Schneller, höher, weiter – eigentlich ein Motto aus der Leichtathletik, doch unter anderem diese drei Adjektive unterschieden am Samstagabend die HolidayCheckBaskets Konstanz vom SV 03 Tübingen. Die Gäste wurden deklassiert und konnten keine Minute des Spiels mit den Gastgebern mithalten, die zur Halbzeit schon mit 50:17 führten und die Partie am Ende locker mit 92:48 gewannen.

Höher sprang jeder Konstanzer, vor allem J.R. Moore. Trotz eines eigentlich schlechten Absprung-Timings gewann er dank der weit größeren Sprunghöhe locker den Sprungball zu Beginn der Partie und auch unter dem Korb war er nicht zu schlagen.

Die Gäste ließen in der Konstanzer Hälfte den Ball fallen, sprinteten dem Spielgerät hinterher. Der Konstanzer Edi Foth startete gute drei Meter hinter den beiden Gegenspielern, doch trotzdem war er derjenige, der in Ballbesitz kam. Nicht nur in dieser Situation, auch bei den Rebounds, in der Defensive und vor allem beim Umschalten von Abwehr auf Angriff waren die Hausherren viel schneller. Tübingen hinkte nur hinterher. Egal in welcher Hinsicht: Konstanz war in den ersten 20 Minuten nicht nur eine Klasse besser als Tübingen. Gäste-Trainer Claus Sieghörtner nahm schon im ersten Viertel zwei Auszeiten, um den Lauf der Konstanzer zu stören, doch ohne Erfolg. Die erste Spielperiode gewann Konstanz mit 29:6. Im zweiten Viertel beim Stand vom 37:7 und gerade mal 15 von 40 gespielten Minuten skandierten die Konstanzer Fans schon „Sieg“ und die Mannschaft erhöhte bis zur Pause auf 50:17.

Im dritten Viertel waren die Gäste zumindest vom Ergebnis her auf Augenhöhe mit den Konstanzer, denn es endete mit 19:19, die Anzeigetafel zeigte 69:36. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Marcel Heberlein beendete den Konstanzer Punktereigen mit einem Dreier zum 92:48 und besiegelte damit einen überraschend deutlichen Erfolg für die Konstanzer. Der Tübinger Trainer Sieghörtner zeigte sich schwer enttäuscht: „Ich habe mit einer Niederlage gerechnet und mit 20 Punkten zu verlieren, wäre in Ordnung gewesen, aber die Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind, enttäuscht mich schwer. Das war peinlich.“ Er erwähnte, dass er zwar ohne fünf Stammspieler zu der Partie nach Konstanz gereist sei, aber gerade von den Spielern aus der zweiten Reihe erwartet hatte, dass diese „in die Bresche springen und was zeigen wollen“.

Sein Gegenüber Roger Washington grinste zufrieden nach dem Erfolg, machte aber auf die Frage, ob er die Gäste so schwach eingeschätzt hätte, eines klar: „Man kann das natürlich so betrachten, aber ich bin der Meinung wir waren richtig gut heute. Mit einem solchen Vorsprung über lange Zeit zu spielen, ist nicht einfach. Aber die Jungs haben die Ruhe behalten und so manche einfache Fehler wieder gut gemacht. Wir waren 40 Minuten lang hochkonzentriert“, so Washington, der auch die mannschaftliche Geschlossenheit hervorhob, die vor wenigen Wochen noch in der Kritik stand, als man von einem „Prozess der Selbstfindung“ sprach. „Ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat, wir sind schon immer als Team aufgetreten. Uns hat leider einfach etwas der Rhythmus gefehlt; das dauert eben etwas“, so der Trainer

Jan Weiss

HCB Konstanz: Foth (10), Andricevic (8), Thiam (9), Lay (23), Leidig (9), Heberlein (10), Cöllen (8), Menck (5), Binting, Wiedenbach (4), Moore (6).

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genemigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind.



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