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Regionalliga SWS

1 Schwenningen 55 25/5
2 Konstanz 54 24/6
3 Gießen 52 22/8
4 Saarlouis 52 22/8
5 Heidelberg 47 17/13
6 Stuttgart 46 17/12
7 Rastatt 46 16/14
8 Tübingen 46 16/14
9 Hanau 46 16/14
10 Mainz 44 15/15
11 Trier 44 14/16
12 Kronberg 43 14/16
13 Oberelchingen 42 12/18
14 Ludwigsburg 33 4/25
15 Ober-Ramstadt 32 3/27
16 Frankfurt 32 2/28
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Am Ende gewinnt eben immer der FC Bayern


Basketball Regionalliga, 18.11.'09: HolidayCheck Baskets - FC Bayern München 59:70.
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Ein Pokalspiel gegen die Profimannschaft des FC Bayern München – wovon die Fußballer des FC Konstanz nur träumen können, war für die Basketballer vom Bodensee am Mittwoch Realität. Zwar können sich die Korbjäger von der Isar mit ihren Vereinskollegen was Erfolge angeht nicht messen, ihrer Favoritenstellung wurden sie vor 800 Zuschauern dennoch gerecht. 70:59 gewannen die Bayern gegen die zwei Spielklassen tiefer agierenden Konstanzer, und wie bei den Fußballern war im Anschluss die Rede von der individuellen Klasse, die den Ausschlag gegeben habe.

Dabei begannen die HolidayCheck Baskets furios, führten nach dem ersten Viertel mit 22:12. Vor allem Marcel Heberlein schien einen Glanztag erwischt zu haben, seine neun Punkte nach zehn Minuten machten den Fans Hoffnungen auf einen Pokalcoup und bescherten den Gästen einige deftige Worte ihres Trainers Michael Schwarz. Diese zeigten rasch Wirkung: Der FC Bayern spielte jetzt engagierter, profitierte von der nachlassenden Wurfquote der Gastgeber und erspielte sich bis zur Pause eine 35:30-Führung. „Wir waren nach dem ersten Viertel nicht mehr so fokussiert wie zu Beginn“, erklärte der Konstanzer Trainer Roger Washington die Schwächephase seiner Spieler nach der Partie. „Die Würfe gingen einfach nicht mehr rein“, pflichtete Marcel Heberlein bei, der im restlichen Spielverlauf lediglich noch einen Punkte beisteuern konnte. Im zweiten Spielabschnitt war somit Michael Lay in der Offensive meist Alleinunterhalter auf Konstanzer Seite, während die Gäste munter rotierten.

„Natürlich muss man so ein Spiel ernst nehmen, aber es war für mich auch eine Gelegenheit, unserer zweiten Reihe Spielanteile zu geben“, so Trainer Schwarz, der nach der Pause aber auch seinen Starspieler Robert Maras brachte, der 2005 mit der deutschen Nationalmannschaft Vize-Europameister wurde. „Wir haben ihn ja nicht nur zum Busfahren mitgenommen.“ Nach Konstanz waren die Bayern übrigens mit drei Kleinbussen angereist, statt wie üblich mit einem der vier Luxus-Mobile der Fußballer. „Der langen Anfahrt wegen – so ging es schneller“, erklärte Maras, der zwar nicht die Gagen eines Bastian Schweinsteiger oder Luca Toni kassiert, im Trainingsalltag aber zumindest mit den Fußballern die Kantine von Sternekoch Alfons Schuhbeck teilen darf.

Mit Feinkost hatte die Leistung der Bayern nach der Pause aber trotz eines starken Robert Maras wenig zu tun. Zwar kamen die Regionalligisten nicht mehr näher als acht Punkte an den Favoriten heran, das lag aber vor allem an einer schwachen Freiwurfquote in der Schlussphase und einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen. „Kompliment an Konstanz. Sie haben super gekämpft und uns das Leben schwer gemacht“, gestand Trainer Schwarz. „Mit der einen oder anderen Verstärkung könnte diese Mannschaft auch in der Pro B mitspielen.“ Die Stimmung sei sogar reif für die Pro A gewesen, ergänzte Robert Maras, der vor allem von Michael Lay beeindruckt war: „Er hat gut gespielt“, so der 31-jährige Center mit dem Gardemaß von 2,15 Meter, der selbst den TVK-Riesen J.R. Moore (2,05 Meter) überragte.

„Das war ohne Frage die bisher beste Mannschaft, die je ein Pflichtspiel gegen uns bestreiten musste“, war auch der Konstanzer Basketball-Chef Stefan Ahlhaus zufrieden. „Es war ein Basketballfest, an das wir noch lange denken werden.“ Coach Washington war zu diesem Zeitpunkt noch dabei, seine Gefühlswelt zu ordnen: „Das war eine ordentliche Leistung. Aber es wäre mehr drin gewesen.“ So ist das eben gegen den FC Bayern. Gut mitgespielt, aber am Ende dennoch verloren. Im Fußball, wie im Basketball. Der nächste Liga-Gegner der Konstanzer heißt übrigens Eintracht Frankfurt, Favorit sind dann aber die Mannen von Roger Washington. Auch davon können die Fußballer nur träumen.

HCB Konstanz: Foth (6), Andricevic, Thiam (5), Lay (20), Leidig (2), Heberlein (10), Deifel, Cöllen, Menck (8), Binting, Weidenbach (2), Moore (6).

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genemigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind.



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